Salzsole – Himalayasalz nicht nur zum Essen

Äußere Anwendungen von Salzsole sind bereits seit dem Altertum bekannt. Mit Entstehung der Seeheilbäder im 18. Jahrhundert erlebte die Anwendung von Salzsolen, innerlich wie äußerlich, einen enormen Aufschwung.

Badewanne

Salzsole –  Das Bad

Bei einem Salzsolebad ist eine Salzsättigung von 1 – 5% angebracht. Bei Schuppenflechten haben sich auch Konzentrationen wir im Toten Meer von ca. 12% bewährt. Viele tausend Menschen kuren deswegen am Toten Meer, weil sie sich davon Erleichterungen bei ihren Hautproblemen versprechen. Die Betonung liegt her aber auf Erleichterung. Hautkrankheiten wie Schuppenflechte werden durch eine Störung des Immunsystems verursacht und kann nur von innen geheilt werden. Hierzu sollten Sie sich durchaus mal mit den positiven Eigenschaften von Vital- und Heilpilzen vertraut machen.

Benutzen Sie für ein Salzsolebad am besten Himalayasalz „Granulat“. Die Salzkristalle mit einem Durchmesser von 2 – 5 mm lösen sich in kurzer Zeit im Wasser auf. Größere Brocken sind ungeeignet, da sie u. U. einige Stunden brauchen bis sie sich aufgelöst haben. Für eine Wannenfüllung brauchen Sie 1 kg Himalayasalz. Dann erhalten Sie ein Solebad mit einer Salzkonzentration von ca. 1%.

Da Salz beim Lösen Kälte verursacht, sollten Sie zuerst das Salz in einer geringen Menge warmen Wasser auflösen und erst danach die Wanne füllen. Achten Sie darauf, die Temperatur nicht über 38° C steigen zu lassen. Beschränken Sie sich auf maximal zwei Bäder die Woche. Nach dem Baden sollten Sie sich nur leicht abtrocknen und hinterher etwas Bettruhe einhalten.

Salzsole – Spülungen

Es ist schon ausgesprochen amüsant, wenn Pharmaunternehmen während der Erkältungssaison im Werbefernsehen für Unsummen von Geld „Sprühlösungen mit Meersalz für Nase und Ohr“ bewerben. Da legen Sie dann mal deutlich über 5 Euro für 100 ml Wasser mit ein paar Körnchen Meersalz hin.

Für Spülungen genügt eine Sättigung von 1%. Das wären nach Adam Riese 10 g Salz auf 1 Liter warmen Wasser.

Bei Halsproblemen können sie mit der Lösung gurgeln. Hierzu eignet sich allerdings ein Extrakt aus Niemblättern wesentlich besser. Informieren Sie sich mal über die Einsatzmöglichkeiten von Niemprodukten.

Umschläge und Wickel

Verstauchungen, Schwellungen, Prellungen Insektenstiche usw. können Sie mit einer konzentrierten Salzsole behandeln. Nehmen Sie dazu 100 g Salz auf 1 Liter Wasser und wässern damit Ihr Baumwoll- oder Leinentuch für die Umschläge. Wadenwickel mit Salzsole eignen sich gut zur Fiebersenkung.

Inhalation mit Salzsole

Von LepoRello – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

In Soleheilbädern in Saunen oder in ausgedienten Salzbergwerksstollen suchen Menschen mit Atemwegserkrankungen Linderung ihrer Probleme.

Im Prinzip funktionieren alle Angebote gleich. Salz wird an die Umgebungsluft abgegeben und inhaliert.

Für eine Sole Inhalation zu Hause geben Sie 300 – 500 g Himalyasalz auf 2 Liter Wasser und erwärmen dieses bis Dampf aufsteigt. Den Rest kennen Sie ja. Halten Sie Ihren Kopf, bedeckt mit einem Handtuch, über den Topf und atmen für etwa 15 Minuten den aufsteigenden Wasserdampf ein.

Neuerdings gibt es Inhalatoren die Ihnen das Inhalieren mit salzhaltiger Luft etwas leichtert macht. Dabei handelt es sich um ein handliches Steinzeuggefäß, gefüllt mit Himalaysalz. Das nimmt man, ähnlich einer Pfeife, in den Mund und atmet ganz normal aus und ein. Durch die warme Atemluft gibt Salz seine Wirkstoffe ab und Sie atmen die salzhaltige Luft ein.

Salzsole – Trinkkur

Trinkkuren mit einer Salzsole sind uralt. Bereits die Römer haben diese angewandt.

Wenn Sie einen Schuss voll gesättigte Sole in ein Glas Wasser geben, nehmen Sie in etwa 1 – 2 Gramm Salz zu sich. Das sollten Sie an anderer Stelle natürlich wieder einsparen. Das meiste und zwar schlechte Salz befindet sich in Lebensmittel, speziell in Wurstwaren, Fertiggerichte usw. Diesem Salz ist in vielen Fällen bis zu 0,5% Natriumnitrit beigefügt. Natriumnitrit ist als Lebensmittelzusatzstoff E 250 zugelassen, darf jedoch nur in Verbindung mit Speisesalz und einem Anteil von höchstens 0,5% in den Handel gelangen. Allerdings gelten sogar diese Beimengungen als geringfügig krebserregend.

Eine Sole-Trinkkur soll Giftstoffe ausschwemmen und entschlacken, den Stoffwechsel und die Selbstheilungskräfte anregen.

Eine Sole-Trinkkur ist nicht geeignet für Menschen mit Nieren- oder schweren Herz-Kreislaufproblemen, sowie bei starkem Bluthochdruck infolge einer Kochsalzsensibilität.

Wie macht man eine gesättigte Sole?

Sie brauchen ein verschließbares Glasgefäß z.B. ein Marmeladen- oder Einmachglas. Geben Sie reichlich Himalaysalzbrocken oder Granulat in das Glas und füllen es mit Wasser.

Wenn sich keine Salzkristalle mehr auflösen ist die Sole gesättigt. Sie hat dann einen Salzanteil von 26,5%. Sie können, solange noch Salzkristalle zu sehen sind, immer wieder frisches Wasser nachgießen. Wenn diese sich gänzlich aufgelöst haben, ist es an der Zeit, wieder Salz hinzuzufügen.

Eine gesättigte Sole ist steril und hält sich unbegrenzt.

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