Himalayasalz oder Kochsalz – das ist die Frage

Viele Verbraucher stellen  sich die Frage: Welches Salz ist gesünder? Himalayasalz oder Kochsalz.

Himalayasalz oder Kochsalz
Von Hubertl – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Die rosa Farbe des Himalayasalzes wird durch Reste mikroskopisch kleiner Algen verursacht. Die Brocken selbst entstehen beim bergmännischen Abbau der Salzlagerstätten.
Das Steinsalz aus Pakistan unterscheidet sich von unserem gewohnten Tafelsalz durch die Art der Gewinnung: Es wird bergmännisch aus den Lagerstätten heraus gebrochen, mit Sole gewaschen und getrocknet.

Himalayasalz oder Kochsalz?

Kristallsalz, Ursalz, Steinsalz, Himalajasalz oder auch Hunzasalz (benannt nach einem Volksstamm im Himalaja) entsprechen nach den beim LGL durchgeführten Untersuchungen dem Codex Standard für Speisesalz.

Salz aus europäischen Lagerstätten wird mit Wasser herausgelöst. Danach entfernt man die Verunreinigungen und setzt vor der Rückgewinnung des Salzes durch Verdampfen des Wassers gesundheitlich relevante Stoffe wie Jodat oder Fluorid zu. Diesem „Siedesalz“ werden dann als Schutz vor Verklumpung weitere Stoffe zur Erhaltung der Rieselfähigkeit beigemischt.

Im Zuge der Industrialisierung wurde das natürliche Salz „chemisch gereinigt“ und auf die Verbindung von Natriumchlorid reduziert. Mineralien und Spurenelemente wurden als „Verunreinigungen“ bezeichnet und entfernt.
Das verbleibende Natriumchlorid stellt also einen unnatürlichen isolierten Zustand dar und hat, im Gegensatz zum Himalayasalz – Kristallsalz, nur noch wenig mit Natur oder Ganzheitlichkeit zu tun.

93% der weltweiten Salzproduktion wird für industrielle Zwecke eingesetzt. Dazu ist reines Natriumchlorid erforderlich. Ca. 6 – 7% davon wird von der Lebensmittelindustrie als billiges und aggressives Konservierungsmittel eingesetzt.

Nur ein verschwindend kleiner Teil der weltweiten Salzproduktion findet den Weg als Speisesalz in unsere Küchen.

Wenn für Sie Salz mehr ist als ein Säuerungsmittel für das Nudelwasser, nämlich ein hochwertiges Lebensmittel und Gewürz, dann versuchen Sie doch Himalayasalz.
Sie werden den Unterschied schmecken.

An dieser Stelle soll auch noch auf die Inhaltsstoffe eingegangen werden.

Himalayasalz oder Kochsalz?

Das übliche Speisesalz (Siedesalz) besteht zu nahezu 100% aus reinem Natriumchlorid.

Aber folgende Inhaltsstoffe erhalten Sie auf alle Fälle, damit Siedesalz auch rieselfähig bleibt: Calciumcarbonat (Kalk), Magnesiumcarbonat, Aluminiumoxid, Silikate oder Kaliumhexacyanidoferrat.

Dem Himalayasalz – Kristallsalz wird nichts zugefügt und nichts weggenommen und sollte bei guter Qualität folgende Inhaltsstoffe aufweisen.

  • 97,5% Natriumchlorid
  • 0,05% Magnesium
  • 0,06% Calcium
  • 0,07% Sulfat
  • 0,1 mg Jod auf 1 Kg
  • 2,38 ppm Zink
  • 3500 mg Kalium
Himalayasalz oder Kochsalz – ist Himalayasalz gesünder?

Eindeutig ja. Allerdings nur auf dem Papier.

Wenn man bedenkt, wie wenig Salz man durch „Zusalzen“ bei Tisch zu sich nimmt, dann ist die Aufnahme der enthaltenen „gesunden“ Inhaltsstoffe so gering, dass es für eine gesunde Ernährung bei weitem nicht ausreicht.

FAZIT:

Himalayasalz, das Steinsalz aus Pakistan ist ein mildes, wohlschmeckendes Lebensmittel, dem nichts weggenommen und nichts hinzugefügt wurde.

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